2012 Les Restanques de Pibarnon Chateau de Pibarnon

Erzeuger Chateau de Pibarnon


Artikel-Nr. 101275

22,50 € *
Inhalt: 0.75 Liter (30,00 € * / 1 Liter)

Die Mindestbestellmenge beträgt 6 Flaschen

 
 
 
 

Rebsorten: 70% Mourvèdre, 30% Grenache

Verkostung

Farbe: dunkles Kirsch- bis Brombeerrot mit dunkelvioletten Reflexen Duft: intensives, üppiges Bouquet von roten und schwarzen Früchten, unterlegt mit feinen Anklängen von Tabak, Pfeffer, Kräutern und Gewürzen Geschmack: am Gaumen entfaltet Les Restanques eine sehr verführerische, sanft gezügelte Kraft mit diesem Hauch von unschuldigem Überschwang, der noch im Finale lang, mit lebhafter Frische spürbar bleibt ein eindrucksvoller Jahrgang und authentischer Ausdruck des Pibarnon-Terroirs, ob in jungen Jahren, mit viel jugendlichem Charme oder nach einigen Jahren der Reife, wenn Mourvèdre sein Potenzial ganz entfaltet...

"Les Restanques de Pibarnon" sind eine Art Zweitwein des roten Château de Pibarnon. "Restanques" bezeichnet die Terrassen, die man hier mühsam angelegt hatte. Die Trauben stammen von leicht jüngeren Rebstöcken, die aber in rund 200 Metern Höhe auf denselben einzigartigen Kalk- und Lehmböden des Weinguts wachsen. Mourvèdre spielt auch in "Les Restanques" unverkennbar die Hauptrolle. Nur gibt man ihm hier einen höheren Anteil Grenache zur Seite, mit dem er verschmilzt zu diesem intensiven, duftig aromatischen Bandol mit klarer Mineralität, Tiefe und vollendeter Finesse. Seit gut zwanzig Jahren führt Comte Eric de Saint-Victor das Weingut Château de Pibarnon in Bandol. Seine erstklassige Arbeit im Weinberg, im Keller sowie als Botschafter seiner Weine hat nicht nur Pibarnon, sondern der gesamten Appellation Bandol mit ihrer Leitrebe Mourvèdre spürbar Aufwind gegeben. 1975 hatten seine (aus dem wenig ruralen Paris stammenden) Eltern Henri und Catherine de Saint-Victor den Besitz auf dem ehemaligen Telegrafenhügel erworben. Das Gut umfasste knapp dreieinhalb Hektar Reben, doch keiner von beiden verstand auch nur das Geringste vom Weinbau. Dafür umso mehr vom Weingenuss. Und so wurde bereits ihr erster Jahrgang 1978 ein beachtlicher und viel beachteter Erfolg. Ende der 1980er-Jahre kauften sie zwanzig Hektar Land, direkt gegenüber der Kellerei, hinzu. Eine überaus glückliche Fügung! Denn hier waren (und sind!) die Unterböden aus dem mineralstoffreichen blauen Santonium-Mergel (Oberkreide) formiert, der auch die Terroirs von Pétrus und dYquem prägt. 1992 begann man die mühevolle Arbeit, dem Bergkessel, Terrasse für Terrasse abzutrotzen; kreisrund ähnelt er damit einem Amphitheater weit mehr als einem Weinberg. Die Terrassen, hier auch "restanques" genannt, verhindern die Erosion der Böden, wenn im Winter die mitunter sehr kräftigen Regen niedergehen. Stattdessen kann das Wasser tief in die Erde eindringen und so die Versorgung der Reben in den heißen, trockenen Sommermonaten sicherstellen. Das Amphitheater bietet außerdem Schutz vor dem kalten Mistralwind und bildet zugleich einen Fokus für das Sonnenlicht, das gerade Mourvèdre so sehr liebt und braucht. Wärme und Sonnenschein in luftigen 300 Metern Höhe mit weitem Blick über das Mittelmeer sind Traumbedingungen für die Leitrebe des Bandol, um langsam möglichst lange auszureifen. Heute besitzt Château de Pibarnon rund fünfzig Hektar Weinberge. Neben Mourvèdre sind hier Grenache und Cinsault gepflanzt sowie die weißen Sorten Clairette, Bourboulenc, Viognier und Roussanne, die ebenfalls perfekt auf die besonderen Boden- und Klimabedingungen eingestellt sind und die zur Cuvée vermählt den kraftvollen Pibarnon Blanc hervorbringen. Seit arbeitet Château de Pibarnon nach ökologischen Anbaumethoden, ließ sich aber nicht zertifizieren. Gleichwohl sind die behutsame Weinbergsarbeit und strikte Ertragskontrolle zweifellos hauptverantwortlich für das kostbare Rohmaterial, das Eric de Saint-Victor seinem Ausnahme-Terroir abgewinnt, um daraus seinen tiefen, facettenreichen und langlebigen Bandol zu bereiten: unverkennbar rebsortengeprägt, mächtig, kraftvoll und doch sanft, von ungewöhnlicher Finesse. Ganz so, wie es der französische Weinjournalist Pierre Casamayor beschreibt: "Mourvèdre zeigt sich hier von seiner charmanten, samtigen Seite. Der Macho hüllt sich bei Pibarnon in Seide und verteilt Handküsse."1 1 "Le mourvèdre démontre son génie en se livrant ici sous un aspect charmeur et velouté. À Pibarnon, ce macho latin shabille de soie et cultive le baisemain." Pierre Casamayor in: La Revue du Vin de France, no 380 (dt. Übers. HD)

Passt zu

in jungen Jahren sehr schön zu nur kurz in der Pfanne gebratenem Lamm- und Rindfleisch (vom Filet bis zum saftigen Entrecote), gereifte Weine veredeln zarte Schmorbraten und Wildgerichte mit Beerenkompott oder an reduzierten Saucen

Der Wein bietet bei einer Temperatur von 18 °C den perfekten Trinkgenuss.

Herstellung

In kleinen Teams werden alle Trauben vorsichtig von Hand in Lesekistchen geerntet und umgehend in die Kellerei gebracht, um jede Oxidation zu vermeiden. Allein mithilfe der Schwerkraft (ohne den Einsatz von Pumpen) werden die Trauben hier in die Tanks geleitet, vollständig entrappt und nun traditionell in kleinen Edelstahltanks vergoren. Der Tresterhut wird einmal täglich von Hand untergetaucht (pigeage), um eine maximale Ausbeute an Farbe, Aromen und feinem Tannin aus den Beerenhäuten zu garantieren. Nach abgeschlossener alkoholischer Gärung und der anschließenden ausgedehnten gut 25-tägigen Maischestandzeit werden die Weine behutsam abgezogen und zu einem Teil für achtzehn Monate in neue große Eichenfässer aus dem französischen Zentralmassiv und Österreich (Stockinger) gelegt, der restliche Teil in kleinen Eichenbarriques gereift bis Eric de Saint-Victor die Weine schließlich im Juni zum "Les Restanques" Final Blend vermählt und auf die Flaschen füllt.

triassische Böden (frühes Mesozoikum, rund 200 Mio. Jahre vor unserer Zeit) mit hohen Anteilen an weißem Kalk und tonig-sandigen Einlagerungen mit guter Wasserspeicherkapazität, im terrassierten Amphitheater mineralstoffreicher blauer Santonium-Mergel (Oberkreide, rund 85 Mio. Jahre alt.

 

Chateau de Pibarnon

Chateau de Pibarnon

Das Château de Pibarnon befindet sich auf einer Höhe von ca. 300 Metern mitten im Bandol. Die aus Paris stammenden Eltern des heutigen Besitzers Comte Éric de Saint-Victor hatten sich diesen Landsitz gekauft. Der Besitz umfasst ca. 50 Hektar Weinberge, in denen hauptsächlich die Rebsorte Mourvèdre anpflanzt wird. Die Böden sind einzigartig in der Region. Strikte Ertragsbeschränkung (bereits im Weinberg) und eine traditionelle Vinifikation sind der Erfolg der Pibarnon-Weine.

 

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