2015 Rosé Chateau de Pibarnon

Erzeuger Chateau de Pibarnon


Artikel-Nr. 101273

24,50 € *
Inhalt: 0.75 Liter (32,67 € * / 1 Liter)

Die Mindestbestellmenge beträgt 6 Flaschen

 
 
 
 

Rebsorten: 50% Cinsault, 50% Mourvèdre

Verkostung

Farbe: glänzendes Lachsrosa Duft: noch spürbar jugendliches und doch schon sehr volles, offenes Bouquet mit klaren Aromen von Steinobst, Zitrusfrüchten (Cinsault) und süßen Gewürzen (Mourvèdre), die seine mediterrane Herkunft verraten Geschmack: großartige Struktur am Gaumen, weit mit viel Fülle und Volumen, zugleich konzentriert, saftig, fleischig mit beeindruckender Reinheit der Frucht und langem Finale ein Wein (und Jahrgang) von ausgesuchter Klasse, ein klarer Kandidat für die gehobene Gastronomie!

Seit gut zwanzig Jahren führt Comte Eric de Saint-Victor das Weingut Château de Pibarnon in Bandol. Seine erstklassige Arbeit im Weinberg, im Keller sowie als Botschafter seiner Weine hat nicht nur Pibarnon, sondern der gesamten Appellation Bandol mit ihrer Leitrebe Mourvèdre spürbar Aufwind gegeben. 1975 hatten seine (aus dem wenig ruralen Paris stammenden) Eltern Henri und Catherine de Saint-Victor den Besitz auf dem ehemaligen Telegrafenhügel erworben. Das Gut umfasste knapp dreieinhalb Hektar Reben, doch keiner von beiden verstand auch nur das Geringste vom Weinbau. Dafür umso mehr vom Weingenuss. Und so wurde bereits ihr erster Jahrgang 1978 ein beachtlicher und viel beachteter Erfolg. Ende der 1980er-Jahre kauften sie zwanzig Hektar Land, direkt gegenüber der Kellerei, hinzu. Eine überaus glückliche Fügung! Denn hier waren (und sind!) die Unterböden aus dem mineralstoffreichen blauen Santonium-Mergel (Oberkreide) formiert, der auch die Terroirs von Pétrus und dYquem prägt. 1992 begann man die mühevolle Arbeit, dem Bergkessel, Terrasse für Terrasse abzutrotzen; kreisrund ähnelt er damit einem Amphitheater weit mehr als einem Weinberg. Die Terrassen, hier auch "restanques" genannt, verhindern die Erosion der Böden, wenn im Winter die mitunter sehr kräftigen Regen niedergehen. Stattdessen kann das Wasser tief in die Erde eindringen und so die Versorgung der Reben in den heißen, trockenen Sommermonaten sicherstellen. Das Amphitheater bietet außerdem Schutz vor dem kalten Mistralwind und bildet zugleich einen Fokus für das Sonnenlicht, das gerade Mourvèdre so sehr liebt und braucht. Wärme und Sonnenschein in luftigen 300 Metern Höhe mit weitem Blick über das Mittelmeer sind Traumbedingungen für die Leitrebe des Bandol, um langsam möglichst lange auszureifen. Heute besitzt Château de Pibarnon rund fünfzig Hektar Weinberge. Neben Mourvèdre sind hier Grenache und Cinsault gepflanzt sowie die weißen Sorten Clairette, Bourboulenc, Viognier und Roussanne, die ebenfalls perfekt auf die besonderen Boden- und Klimabedingungen eingestellt sind und die zur Cuvée vermählt den kraftvollen Pibarnon Blanc hervorbringen. Seit arbeitet Château de Pibarnon nach ökologischen Anbaumethoden, ließ sich aber nicht zertifizieren. Gleichwohl sind die behutsame Weinbergsarbeit und strikte Ertragskontrolle zweifellos hauptverantwortlich für das kostbare Rohmaterial, das Eric de Saint-Victor seinem Ausnahme-Terroir abgewinnt, um daraus seinen tiefen, facettenreichen und langlebigen Bandol zu bereiten: unverkennbar rebsortengeprägt, mächtig, kraftvoll und doch sanft, von ungewöhnlicher Finesse. Ganz so, wie es der französische Weinjournalist Pierre Casamayor beschreibt: "Mourvèdre zeigt sich hier von seiner charmanten, samtigen Seite. Der Macho hüllt sich bei Pibarnon in Seide und verteilt Handküsse."1 1 "Le mourvèdre démontre son génie en se livrant ici sous un aspect charmeur et velouté. À Pibarnon, ce macho latin shabille de soie et cultive le baisemain." Pierre Casamayor in: La Revue du Vin de France, no 380 (dt. Übers. HD)

Passt zu

am liebsten zur mediterranen Küche mit gegrillten Fisch und Meeresfrüchten, "natur", an Ratatouille oder in leicht verschärfter Weißwein-Tomatensauce, auch zu exotisch angehauchtem Lammcurry, zu Tagine mit Huhn oder in der eher ungewöhnlichen Paarung mit Blauschimmelkäse

Der Wein bietet bei einer Temperatur von 10 °C den perfekten Trinkgenuss.

Herstellung

Mourvèdre und Cinsault für Château de Pibarnon Rosé stammen aus den rund zweihundert Meter hoch gelegenen Rebhängen des Weinguts. In kleinen Leseteams werden alle Trauben vorsichtig von Hand in kleine 20-kg-Lesekistchen geerntet, umgehend in die Kellerei gebracht und hier eingangs nach Rebsorten getrennt vinifiziert: Cinsault wird wie Weißwein sofort gepresst und der klare Saft bewahrt, der dem Rosé später seine saftige Frucht und Fleischigkeit verleiht. Mourvèdre wird nach dem "Saignée-Verfahren bereitet, das Lesegut also zunächst wie beim Rotwein eingemaischt, der Saft aber nur wenige Stunden in Kontakt mit den Beerenhäuten belassen, um ihnen die lachsrosa Farbe (Aromen und feines Tannin) zu entziehen. Die Maische wird nicht gepresst und allein der durch die Schwerkraft abfließende Seihmost aufgefangen, der die Cuvée mit Körper, Komplexität und Frische ergänzen wird. Die Moste beider Rebsorten werden nun im Verhältnis 50:50 vermählt, langsam bei niedrigen Temperaturen um die 22 °C in zwanzig Tagen im Edelstahltank vergoren und der Roséwein rund sechs Monate weiterhin rein im Edelstahltank ausgebaut, bevor Eric de Saint-Victor ihn im Frühsommer auf die Flaschen füllt und für den Handel freigibt.

triassische Böden (frühes Mesozoikum, rund 200 Mio. Jahre vor unserer Zeit) mit hohen Anteilen an weißem Kalk und tonig-sandigen Einlagerungen mit guter Wasserspeicherkapazität, im terrassierten Amphitheater mineralstoffreicher blauer Santonium-Mergel (Oberkreide, rund 85 Mio. Jahre alt)

  • Restzucker: 1.00 g/l
  • Säure: 3.20 g/l
 

Chateau de Pibarnon

Chateau de Pibarnon

Das Château de Pibarnon befindet sich auf einer Höhe von ca. 300 Metern mitten im Bandol. Die aus Paris stammenden Eltern des heutigen Besitzers Comte Éric de Saint-Victor hatten sich diesen Landsitz gekauft. Der Besitz umfasst ca. 50 Hektar Weinberge, in denen hauptsächlich die Rebsorte Mourvèdre anpflanzt wird. Die Böden sind einzigartig in der Region. Strikte Ertragsbeschränkung (bereits im Weinberg) und eine traditionelle Vinifikation sind der Erfolg der Pibarnon-Weine.

 

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