2012 St. Henri Shiraz Penfolds

Erzeuger Penfolds


Artikel-Nr. 101208

110,05 € *
Inhalt: 0.75 Liter (146,73 € * / 1 Liter)

Die Mindestbestellmenge beträgt 6 Flaschen

 
 
 
 

Rebsorten: 91% Shiraz, 9% Cabernet Sauvignon

Verkostung

Farbe: dichtes Purpurrot mit karmesinrot leuchtendem Rand Duft: das Bouquet öffnet sich mit den klassischen "St.-Henri-Vorboten" von Milchschokolade, Praliné, die gleichsam den Weg bahnen für die dichte, dunkle Beerenfrucht (Maulbeeren, Brombeeren) und klassische Rebsortenwürze (Pfeffer, Lakritz), die auch mit erdig-süßen Aromen (Rote Beete, Ingwer) und feinen Kräuternoten (Salbei, Lorbeerblatt, Rosmarin) verschmelzen Geschmack: am Gaumen fleischig, dicht und vollmundig, das spürbar präsente, zugleich junge und reife Tannin verleiht dem Wein Struktur und setzt zugleich die dunkle Frucht (Beeren, Pflaumen) in Szene, pikant unterlegt mit Noten von neuem Leder und der Kräuterlakritz-Pfefferwürze des Bouquets, im Finale intensiv, sehr elegant und lang anhaltend dazu Penfolds Chiefwinemaker Peter Gago: "Der Gaumen vor allem wird über den Wert dieses Weines entscheiden bei seiner Handelsfreigabe und ziemlich sicher auch in rund fünfzig Jahren! [...] Gleichauf mit dem beispielhaften St.-Henri- Jahrgang, egal nach welchem Kriterium: Frucht, Konzentration, Gewicht..."

"Erfüllt alle Erwartungen an den Jahrgang! Erfüllt alle Erwartungen an St. Henri - den wir voller Vertrauen und mit großer Zufriedenheit für den Handel freigeben." Peter Gago, Penfolds Chiefwinemaker Penfolds St. Henri Shiraz ist das Pendant zum Grange. Ein herausragender Shiraz, der sich aber von den übrigen australischen Premium-Rotweinen auch deshalb unterscheidet, weil er ganz ohne das ansonsten so (scheinbar) unverzichtbare Eichenholzaroma auskommt. Kreiert hat ihn der langjährige Penfolds Winemaker John Davoren. Als Davoren seinen Kollegen Max Schubert so intensiv mit den Versuchen zum Grange beschäftigt sah, fühlte er sich inspiriert, auch selbst etwas Neues zu probieren. Ganz neu war sein St. Henri allerdings nicht 1944 hatte Penfolds das an Magill Estate angrenzende Weingut Auldana (mit seinem bereits damals rund 90 Jahre alten Rebbestand!) gekauft, auf dem der Franzose Leon Edmond Mazure einen Wein im Claret-Stil kreiert und ihn "St. Henri genannt hatte. Diesem alten St. Henri hauchte Davoren nun neues Leben ein. Getreu den alten, traditionellen Methoden, die auch Mazure zu seiner Zeit angewandt hätte, entwickelte er den Wein weiter. Die nur teilweise entrappten Beeren wurden mit den Füßen gestampft, die Weine in mehrfach belegten, 1460 Liter großen Fässern ausgebaut, um (wenn überhaupt) nur minimale Eichenholznoten anzunehmen. In den frühen 1950er-Jahren entstand John Davorens erster St. Henri, der erste Verkaufsjahrgang war 1957. Sicher, manche Elemente der Weinbereitung wurden im Laufe der Zeit leicht angepasst und modernisiert, häufig wird St. Henri auch ein kleiner Anteil Cabernet Sauvignon zugegeben, um die Struktur des Weines zu stützen. Doch alle Grundprinzipien seiner Herstellung galten und gelten bis heute: St. Henri bleibt unverkennbar Shiraz und der unverkennbare Kontrapunkt zum Grange.

Passt zu

Im Magill Estate Restaurant serviert man St. Henri Shiraz zu sanft gegarter Lammbrust und gebratener Lammrippe mit Buschpflaumen, Sellerie und Liebstöckel harmoniert ansonsten auch sehr schön mit gebratener Wildente, gespicktem Hasenrücken oder Rehbraten, zartem Wildragout oder Lammkeule mit provenzalischen Kräutern

Der Wein bietet bei einer Temperatur von 18 °C den perfekten Trinkgenuss.

Herstellung

Für Penfolds St. Henri Shiraz werden alle Trauben nach Herkunft (und Rebsorte) getrennt vergoren, die einzelnen jungen Weine sehr behutsam zum Final Blend vermählt und dieser schließlich für dreizehn Monate in großen fünfzig Jahre alten und älteren Weinfässern zur Reife gelegt, um sich hier harmonisch zu vollenden, ohne dabei ein dominantes Eichenholzaroma anzunehmen. Die Zugabe von einem kleinen Anteil Cabernet Sauvignon (9 ") hilft die Struktur des Weines zu stützen; der klar fokussierte Shiraz-Charakter des Weines bleibt davon unberührt.

 

Penfolds

Penfolds

Wie viele Weingüter hat auch Penfolds einmal klein angefangen. Das alteingesessene Weingut wurde 1844 von dem englischen Arzt Dr. Christopher Rawson Penfold gegründet, der seinen Patienten Wein als Gesundheitstonikum empfahl. Die Reben pflanzte er in Magill, neun Kilometer von Adelaide entfernt, im Süden Australiens. Magill Estate ist heute noch Hauptsitz des Hauses. Bis zum Jahr 1962 wurde das Gut von Rawson Penfolds Nachfahren weitergeführt. Seit 2002 wird auch der Grange wieder auf Magill Estate vinifiziert.

 

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