2014 Riesling Federspiel Steinriegel Weingut Prager

Erzeuger Weingut Prager


Artikel-Nr. 101454

18,52 € *
Inhalt: 0.75 Liter (24,69 € * / 1 Liter)

Die Mindestbestellmenge beträgt 6 Flaschen

 
 
 
 

Rebsorten: 100% Riesling

Verkostung

Farbe: helles, strahlendes Gelb Duft: sehr traubig, grüne Äpfel und grüne Tomaten Geschmack: frische Rieslingnote, kräftiger, fester Körper aber trotzdem elegant, am Gaumen knackiger Stil, rassige Säurestruktur

Passt zu

trinkt sich besonders gut zu Gerichten von pochiertem oder zart gebratenem Kalb, Schweine- und Rindfleisch oder Geflügel wie Poularde und Stubenküken, dazu eine helle Sauce auf Basis des Fonds, abgeschmeckt mit Kräutern wie Kerbel, Dill, Sauerampfer, Melisse, Liebstöckel. Sehr gut zu Süß- und Meerwasserfischen, sowie Muscheln, Austern und Krustentiere. Probieren sollte man ihn auch einmal zur asiatischen Küche.

Der Wein bietet bei einer Temperatur von 10 °C den perfekten Trinkgenuss.

Herstellung

Die Trauben werden von Hand gelesen, direkt ins Weingut gebracht und neuerdings zum Teil als Ganztraubenpressung gepresst, d.h. mit Rappen. Nach dem Hochwasser richtete Prager einen neuen, hochmodernen Keller aus, in dem er kleine Partien einzeln und überschaubar ausbauen und individuell pflegen kann. Der Most wird temperaturgesteuert in Edelstahl vergoren. Bei Prager wird nur mit natürlichen Hefen gearbeitet.

Die Lage Steinriegel stellt eine geologische Rarität in der Wachau dar. Nicht Urgesteinsformationen wirken hier prägend auf die Rebe, es ist seltener weißer Kalksilikatmarmor, der dem Riesling eine sehr spezielle Note schenkt. Terrassiert, Süd-Südwest zur Sonne geneigt, hier reifen die Trauben auf kargem Boden bis spät in den Herbst hinein. Es sind die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die das Aroma des Riesling besonders verfeinern.

  • Restzucker: 3.20 g/l
  • Säure: 7.20 g/l
 

Weingut Prager

Weingut Prager

Das Weingut Prager hat eine lange Weinbaugeschichte. Bereits im Jahr 1302 wurde das damals dem Kloster Michaelbeuern zugehörige Gut als Haus am Chling erwähnt. Und ein Erbrechtsbrief aus dem Jahr 1715 nennt drei Weingärten in den Rieden Hinter der Burg, Leber und Ritzling, die bis heute im Besitz der Familie Prager-Bodenstein sind. Franz Prager war einer der großen Weinbaupioniere der Wachau, sein Weingut ist zweifellos eines der Besten der Region. 1983 war Prager einer der Initiatoren der Vereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus, die der Wachau ihren besonderen Status unter den Weinbaugebieten Österreichs verlieh und der Franz Prager bis 1988 als Obmann vorstand. Seit Anfang der 1990er Jahre sind nun Pragers Tochter Ilse und Schwiegersohn Toni Bodenstein für die Qualität der Weine verantwortlich.

Getreu ihrer Weinbauphilosophie sollen die Prager-Weine ein Abbild ihrer jeweiligen Lage sein. Deshalb versucht Toni Bodenstein den vielfältigen Besonderheiten auf kleinstem Raum, den einzigartigen Bodenformationen ebenso wie dem subtilen Mikroklima, unbedingt gerecht zu werden, um allein die Weine für ihre unterschiedliche Herkunft sprechen zu lassen. Weinberg- und Kellerarbeit sind exakt darauf abgestimmt, diese feinsten naturgegebenen Unterschiede herauszuarbeiten. Entsprechend dem Codex Wachau ist das Arbeiten mit autochthoner Hefe ein wesentliches Element der Vinifikation, der Einsatz von Enzymen wird grundsätzlich abgelehnt, Vergärung und Ausbau der Weine erfolgen im Edelstahltank, um ihre Eleganz und Finesse zu betonen. Die rund 13 Hektar Reben des Weinguts Prager wachsen in mitunter extremer Steillage auf Terrassen. Die besten Rieden liegen in Weißenkirchen (Steinriegl, Klaus, Achleiten, Weitenberg) und Dürnstein (Kaiserberg, Hollerin). Etwa 70 % der Weinberge sind mit Riesling, rund 30 % mit Grünem Veltliner bepflanzt. Die Weine zeichnen sich durch ihre einzigartige Struktur, die betonte Frucht und den klaren Terroircharakter aus.

 

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