2013 Schützner Stein Weingut Prieler

Erzeuger Weingut Prieler


Artikel-Nr. 101446

22,32 € *
Inhalt: 0.75 Liter (29,76 € * / 1 Liter)

Die Mindestbestellmenge beträgt 6 Flaschen

 
 
 
 

Rebsorten: 85% Blaufränkisch, 15% Merlot

Verkostung

Farbe: glänzendes Kirsch- bis Rubinrot Duft: fruchtig-würziges Bouquet von dunklen Waldbeeren (Brombeere) und Schwarzkirschen mit einer feinen Pfeffernote Geschmack: am Gaumen vollmundig, kernig, dicht und sehr schön ausgewogen mit saftiger Frucht, pikanter Würze und feiner Mineralität, ein Wein mit viel Power und exzellenter Länge im Finale!

Die Landschaft rund um Schützen ist ein kleines Naturparadies mit Terroirs, die man sich schöner nicht erträumen kann, die allerdings auch besondere Mühe erfordern. Denn in dem Naturschutzgebiet herrscht nicht nur absolutes Rodungs- und Bebauungsverbot, auch das Befahren mit Traktoren ist untersagt. Die 20 Hektar Weinberge der Familie Prieler liegen auf dem Schützner Stein, der zum Hügelland am Westufer des Neusiedlersees gehört. Der steinige Boden speichert tagsüber die Wärme, die er in den Nächten an die Weinstöcke abgibt. Der See mildert das mitunter raue pannonische Klima der Tiefebene und sorgt das ganze Jahr über für ein angenehmes Mikroklima mit warmen Herbsttagen zur Lesezeit. Und das gut 400 Meter hohe Leithagebirge, das sich im Rücken von Schützen über 35 Kilometer von Nordost nach Südwesten zieht, bietet den Kessellagen einerseits Schutz vor kalten Westwinden und sorgt andererseits an warmen Sommerabenden für Kühlung.

Passt zu

zu geschmortem Rindfleisch, Wild und Wildgeflügel oder mittelkräftigen Weichkäsesorten

Der Wein bietet bei einer Temperatur von 18 °C den perfekten Trinkgenuss.

Herstellung

Die Familie Prieler arbeitet nach naturnahen, integrierten Weinbaumethoden. Maßnahmen wie Bodenarbeit, Weinbergsbegrünung, der Einsatz von Umwelt (und Nützlinge) schonenden Pflanzenschutzmitteln, aber auch eine rigorose Ertragsbegrenzung tragen entscheidend dazu bei, dass man alljährlich kerngesunde Trauben mit intensivem Terroir- und Rebsortencharakter erntet. Die optimal gereiften Blaufränkisch- und Merlot-Trauben am Schützner Stein werden ab Mitte Oktober von Hand gelesen, streng sortiert und schonend gepresst. Nach der temperaturkontrollierten Vergärung im Edelstahltank legen die Prielers den noch jungen Wein für rund 20 Monate ins Barrique, um hier noch mehr Fülle und Struktur zu entfalten.

felsige Böden in 225 m Höhe aus schiefrigem Urgestein, Kalk, auch Braunlehm und Kieselstein

  • Restzucker: 1.30 g/l
  • Säure: 5.30 g/l
 

Weingut Prieler

Weingut Prieler

Pinot blanc (oder Weißburgunder) wird in der Region Leithaberg bereit seit dem Mittelalter angebaut. Zwischen Leithagebirge und Neusiedlersee ist das Klima sowohl von der Kühle der Berge als auch von den warmen thermischen Einflüssen des Steppensees geprägt. Ideale Bedingungen für die gute, lange Reife der Trauben, die auf den stark kalkhaltigen Böden aus Muschel- oder Leithakalk über kristallinem Gneis und Glimmerschiefer elegante, dichte, mineralische Weine mit duftig verspielter Frucht (gelber Apfel, Birne, Nuss), frischer, doch nie aggressiver Säure und gutem Reifepotenzial hervorbringen - die in höchsten Fachkreisen Anerkennung finden: "As for pinot blanc in Burgenland, the champion here is PRIELER, and both his and several of the other most interesting dry pinot blancs are from the breezy, hilly run-off of the Leithagebirge rather than from along the Neusiedlersee." Jancis Robinson MW in Purple Pages

Die Landschaft um den kleinen burgenländischen Ort Schützen ist ein pittoreskes Naturparadies mit malerisch schönen Terroirs die allerdings dem Winzer einige Mühen abverlangen. Denn zum Schutz der Natur herrscht ein striktes Rodungs- und Bebauungsverbot und auch das Befahren der Weinberge mit Traktoren ist untersagt.

Die rund zwanzig Hektar Reben der Familie Prieler gehören zur DAC Leithaberg. Sie wachsen in geschützten Kessellagen oder an den Hängen des "Schützner Steins" im Neusiedlersee-Hügelland, wo sie mit Blick nach Süd und Ost die lange Reifezeit am Stock genießen. Der steinige Boden ist ein guter Wärmespeicher, der tagsüber die Wärme aufnimmt und in den kühlen Nächten an die Weinstöcke abstrahlt. Der See bändigt das streng kontinentale Klima der Tiefebene, indem er im Winter die Kälte, im Sommer die Hitze mildert und so ein ganzjährig angenehmes Weinbauklima schafft, mit warmem Herbstwetter zur Lesezeit. Das gut 400 Meter hohe Leithagebirge, das sich über 35 Kilometer von Nordost nach Südwesten zieht, schützt die Kessellagen vor kalten Westwinden und bringt an warmen Sommerabenden Kühlung in die Weinberge.

Seit über 150 Jahren betreibt die Familie Prieler hier Weinbau. Zuerst als Teil einer gemischten Landwirtschaft mit Getreide, Obst, Rüben, Kartoffeln, ein paar Rindern, Schweinen, Hühnern so wie es im Hügelland eben üblich war, um das Überleben auch in schwierigen Zeiten zu sichern. Wein war ein immer unverzichtbarer, doch nie tragender Bestandteil dieser Wirtschaft. Erst Großvater Georg Prieler gab den Reben einen höheren Stellenwert. Und Irmgard und Engelbert Prieler entschieden schließlich, den Mischbetrieb auf reinen Weinanbau umzustellen. 1972 begannen sie die mühevollen Um- und Aufbauarbeiten, reduzierten die Rebsortenvielfalt, investierten in moderne Kelleranlagen, bewirtschafteten die Reben nach integrierten Anbaumethoden.

Seit 1997 unterstützt die promovierte Mikrobiologin Silvia Prieler ihre Eltern bei Kellerarbeit, Marketing, Verkauf und bewirtschaftet parallel einen eigenen Weingarten. Klares Ziel, hier wie dort, ist Qualität vor Menge. Um den Charakter der Region ins Glas [zu] bringen, wie Silvia Prieler sagt, achtet man auf strikte Ertragsbegrenzung, einen kurzen Rebschnitt mit hoher Laubwand und übt sich ansonsten in Geduld, um den Trauben genügend Zeit für ihre aromatische Entfaltung zu lassen. Die Natur gibt den Rhythmus vor. Das Ergebnis sind Weine zum Entdecken und Nachdenken, tiefgründig, mit klarer Terroir-Prägung. Weine, die im Gedächtnis bleiben, bodenständig und zugleich mit internationaler Dimension.

Das österreichische Fachmagazin Falstaff wählte die Familie Prieler zum "Winzer des Jahres 2009 dazu Chefredakteur Peter Moser: Das hohe Niveau in allen Weinkategorien beeindruckt bei der Familie Prieler ebenso wie der feinfühlige Umgang mit den spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Rebsorte und dem dafür ideal ausgewählten Terroir. Mit Silvias Geschwistern Georg und Michaela Prieler hat sich inzwischen die gesamte Familie dem Weinbau verschrieben und macht das Weingut Prieler zu einem echten Family Estate.

 

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