Die Abruzzen

Die Abruzzen
Abruzzen

Die Region Abruzzen (ital. Abruzzi) liegt mit der Hauptstadt L`Aquila in der Mitte des italienischen Stiefels an der Adriaküste östlich von Rom. Es ist umgeben von den Regionen Marken, Lazio und Molise.

In den knapp 40.000 Hektar umfassenden Weinbergen mit einer jährlichen Produktion von mehr als 3,5 Mio. hl wird schon seit der Etruskerzeit im 7. Jahrhundert v. Chr. Wein angebaut.

Die Region wird geprägt durch die Apenninen, die hier ihre höchsten Gipfel hat (Corno Grande: 2.912 m und Monte Amaro: 2.795 m). In der zum größten Teil gebirgigen, sonst hügeligen Landschaft wird Weinbau noch in 600-700 m Höhe zu Füßen des Bergmassivs betrieben.

Nachdem in den vergangenen Jahrhunderten der Weinanbau zurückging, erholte er sich wieder in den letzten Jahrzehnten durch das Bemühen von Winzergenossenschaften in der Provinz Chieti. Eine neue Generation von Önolgen erzeugt mehr und mehr Qualitätsweine, oft ausgebaut in Eichenfässern.

Bei den Rotweinsorten findet man hauptsächlich Montepulciano, Merlot, Barbera und Ciliegiolo. Der Montepulciano d´Abruzzo ist der bekannteste Wein der Abruzzen.

Die Weißweine werden überwiegend aus Trebbiano- und Malvasiasorten hergestellt. Daneben gibt es viele autochthone Sorten wie Passerina, Pecorino und Cococciola.

Die Lage zwischen den hohen Bergen der Abruzzen und der Küste der Adria erzeugt ein für den Weinanbau günstiges Klima. Es gibt ausgeprägte Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie Sommer und Winter

 
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