Weine aus Umbrien

Weine aus Umbrien
Umbrien

Umbrien mit der Hauptstadt Perugia liegt im Herzen Italiens. Es hat keinen Meerzugang und grenzt an die Regionen Toskana, Marken und Latium. Schon vor den Römern bauten die Etrusker und Umbrier zu beiden Seiten des Flusses Tiber Wein an. Weinkeller in den vulkanischen Felsen legen dafür Zeugnis ab. Nachdem mit dem Niedergang des Römischen Reiches auch der Weinanbau in dieser Region aufhörte, wurde dieser erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederbelebt.

In dem hügeligen Gelände, ähnlich der benachbarten Toskana, werden auf ungefähr 15.000 Hektar Rebfläche jährlich rund 1.000.000 hl Wein erzeugt.

Bei den roten Reben dominieren Sagrantino, Sangiovese als auch Cabernet Sauvignon, Merlot und Pinot Noir für die moderneren Rotweine.

Aber Umbrien ist eher für seine Weißweine bekannt. Bekannt ist der Orvieto, basierend auf der Trebbiano-Traube. Gleichzeitig ist es der Name der berühmten Weinstadt in Umbrien.

Mit dem Grechetto Bianco, zum Teil versetzt mit Chardonnay, dem Verdello und dem Trebbiano Toscano werden Weißweine hergestellt, die oft erheblich weniger kosten, als die aus der Toskana und qualitativ mindestens ebenbürtig sind.

Auch klimatisch ist Umbrien mit der Nachbarregion Toskana vergleichbar. Die Winter sind kalt und regenreich, dafür die Sommer sonnig und durch Wind gekühlt, so dass die Trauben auf den zumeist kalkreichen Lehm- und Sandböden gut gedeihen können.

 
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